Bretten kümmert sich um Obdachlose
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Bretten (pm). In der Corona-Krise hat sich die Anzahl der Obdachlosen in Bretten geringfügig auf zwölf erhöht. „Das Ordnungsamt stellt sicher, dass trotz der Kontaktverbote Hilfsbedürftige eine Notunterkunft erhalten“, betont OB Martin Wolff. Sollte es zu einer Infektion in einer Obdachlosenunterkunft kommen, sei die Stadt vorbereitet: Die infizierten Personen werden von den anderen getrennt. Räumlichkeiten hierfür seien vorhanden. Das Ordnungsamt bietet auch eine Beratung zur Vermeidung von Obdachlosigkeit an. So greift seit dem 1. April bis zum 30. Juni der besondere Kündigungsschutz, wenn der Mieter glaubhaft machen kann, dass er wegen der Covid-19-Pandemie seine Miete nicht bezahlen kann. „Gerade hierauf werden wir bei der Beratung achten“, versichert Sachgebietsleiterin Christine Klein. Auf eine eventuelle Erhöhung der Anzahl von Obdachlosen aufgrund von häuslicher Gewalt sei man ebenfalls vorbereitet.
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