Breite Mehrheit für den Kreishaushalt
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Etat für das Jahr 2020 mit einem Volumen von 235 Millionen Euro verabschiedet – Höhe der Kreisumlage ist der große Streitpunkt
Mit einem Volumen von rund 235 Millionen Euro im Ergebnishaushalt geht der Enzkreis ins neue Jahr. Eine große Kreistagsmehrheit verabschiedete das Zahlenwerk nach wenig spektakulären Vorberatungen in den Fachausschüssen in den vergangenen sechs Wochen. Doch es gab auch acht Gegenstimmen und sechs Enthaltungen, wobei die Fraktionen von Grünen, FDP und AfD teilweise oder komplett den Etat ablehnten.
Muss für eine Million Euro saniert werden: das sogenannte „Landratsamt II“ in der Pforzheimer Oststadt, in dem die technischen Ämter des Enzkreises untergebracht sind. Foto: Kollros
Enzkreis. Großer Streitpunkt war die Höhe der Kreisumlage, die nach dem Willen der Mehrheit den Kommunen mehr finanziellen Spielraum belassen sollte. Die gerne als „Bürgermeister-Fraktionen“ titulierten Riegen von Freien Wählern, CDU und SPD stemmten sich gegen die ursprüngliche Absicht der Kreisverwaltung, den 28 Städten und Gemeinden gegenüber dem laufenden Jahr 7,2 Millionen mehr abzuverlangen. Durch die Senkung des Umlageschlüssels steigt der Beitrag der Kommunen jetzt „nur“ noch um rund 5,2 Millionen Euro; in der Summe überweisen sie 77,9 Millionen Euro an den Kreis.
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