Breitband: Knittlingen peilt kleine Lösung an

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Knittlingen (cb). Die Haushaltsberatung war fast beendet, da richtete die Knittlinger Kämmerin Nadine Pfaffeneder den Fokus auf einen Betrag, den vorher keine Fraktion hinterfragt hatte: knapp 1,5 Millionen Euro für den innerörtlichen Breitbandausbau, die von 2019 an nicht nur einmal, sondern zehn Jahre lang fällig würden, um den vom Breitbandzweckverband vorgestellten Vollausbau umzusetzen. „Wir sollten abwarten, was es vom Bund an Zuschüssen gibt“, empfahlen Klaus Meiser (CDU) und Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. Das Thema Breitband sei eine Aufgabe des Bundes, unterstrich Bernd Vogt (CDU) und betonte: „Die große Lösung ist für uns nicht finanzierbar.“ Vielleicht sei der Vollausbau angesichts der Angebote, die Privatleute nutzen könnten, nicht zwingend nötig, gab Jörg Steinhilper (SPD) zu bedenken. Wichtig sei, Gewerbegebiete mit schnellem Internet zu versorgen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den Betrag für den Vollausbau durch die Summe für die kleine Lösung zu ersetzen. Weitere Beratungen müssten folgen, sagte Gisela Dannecker (SPD).

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