Brandstifterin bringt Nachbarin in Lebensgefahr

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Feuerwehrmänner erinnern sich als Zeugen vor dem Schwurgericht an dramatische Minuten – Alkoholikerin wollte ein neues Leben

Karlsruhe/Pforzheim. Im Jahr 2019 hat die angeklagte Alkoholikerin im Suff ihre Wohnung in einem Pforzheimer Mehrfamilienhaus an der Östlichen Karl-Friedrich-Straße angezündet und war weggegangen. Für ihre Nachbarin hätte es beinahe kein Entkommen gegeben – das wurde jetzt bei der Fortsetzung des Prozesses um Brandstiftung und versuchten Mord vor dem Schwurgericht Karlsruhe durch Aussagen von Feuerwehrmännern deutlich.

„Es brennt, es brennt“: Am 1. September 2019 wurden fast alle Bewohner durch Rufe von Nachbarn oder das Schrillen von Rauchmeldern gegen 22 Uhr aus dem ruhigen Spätabend gerissen. Sie brachten sich selbst in Sicherheit. Die Möglichkeit, dass der Brand in der Wohnung der Angeklagten im fünften Stock auf darunterliegende Stockwerke hätte übergreifen können, schloss die Brandgutachterin vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg gestern in ihrer Stellungnahme allerdings aus.

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