Brandstifter muss ins Gefängnis

Archiv

Indizien überzeugen Gericht

Pforzheim. „Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht“ waren die Brandstätten auf dem Nachhauseweg des 26 Jahre alten Angeklagten in der Nacht zum 4. Oktober 2012. So definierte der Vorsitzende des Schöffengerichtes, Karl-Michael Walz, gestern die fünf Brände, die nach Überzeugung der Richter der Angeklagte gelegt habe. Der junge Mann wurde nach insgesamt vier Verhandlungstagen (wir berichteten) wegen schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Wobei der Vorsitzende in der Urteilsbegründung nicht verhehlte, dass es an einem objektiven eindeutigen Beweis fehlte. Indes lasse die Gesamtschau keinen anderen Schluss zu.

Leicht gemacht hatten es sich die Richter nicht, worauf auch die lange Beratungszeit hinwies. Dafür hatten wohl auch die Plädoyers von Staatsanwältin Antje Hilka und Verteidigerin Susanne Burkhardt gesorgt, die nicht konträrer hätten ausfallen können.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen