Brandschutz kostet weitere Millionen

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Mühlacker. Seit 2009 ist die Stadt dabei, durch Rauchschutztüren, das Einziehen neuer Wände, zeitgemäße Beleuchtung, die Installation einer Brandmeldeanlage und andere Maßnahmen für Sicherheit im Falle eines Feuers zu sorgen. Doch all dies reicht, wie ein mit Fotos illustrierter Bericht von Architekt Hans Fauth dem Gemeinderat bewies, bei Weitem nicht aus.

Tägliches dichtes Gedränge im Treppenhaus des Theodor-Heuss-Gymnasium.

Tägliches dichtes Gedränge im Treppenhaus des Theodor-Heuss-Gymnasium.

Täglich herrscht in der großen Pause ein dichtes Gedränge in einem sichtlich überfüllten Treppenhaus der Schule. Bei einem Brand hätten die Schüler Probleme, sich alle schnell genug in Sicherheit zu bringen. Was nötig sei, so Fauth, ist ein zweiter Rettungsweg. Bereits im nächsten Jahr, so verlangt es das aufs Tempo drückende Regierungspräsidium als übergeordnete Behörde, werden Fluchttreppen eingebaut. Vermutlich sollen sie nicht nur im Katastrophenfall, sondern auch im normalen Alltag genutzt werden und für Entlastung sorgen, wie Bürgermeister Winfried Abicht in der Sitzung anklingen ließ. Ebenfalls 2012 werden Fluchtstege zu den Fluchttreppen eingerichtet und weitere technische Vorkehrungen getroffen. Auf dem Plan stehen unter anderem Zimmersanierungen, eine Sicherheitsbeleuchtung und der „Aufbau einer strukturierten Verkabelung“. Aus gutem Grund: Die Elektroinstallationen befinden sich teilweise in einem schlechten Zustand. Bislang herrscht stellenweise, wie Aufnahmen des Planers belegten, ein regelrechtes Kabel-Chaos.

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