Branche setzt auf Gütesiegel

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Bundesverband Schmuck und Uhren möchte „Made in Germany“ verstärkt ins Bewusstsein rücken

Pforzheim. Der Bundesverband Schmuck und Uhren und die Fachvereinigung Edelmetalle haben eine strategische Kooperation vereinbart. Mit diesem Schulterschluss wollen die beiden in Pforzheim ansässigen Branchenverbände den Herausforderungen in einem gemeinsamen europäischen Binnenmarkt und einer globalisierten Welt begegnen. In der Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Hersteller und Zulieferindustrien von Schmuck und Uhren wurde diese Kooperation einhellig begrüßt und durch eine Satzungsänderung der Weg geöffnet, dass auch die Fachvereinigung Sitz und Stimme im Vorstand des BV erhalten kann. Gleichzeitig wurde formell der neue Geschäftsführer des rund 200 Mitglieder zählenden Verbands vorgestellt: Guido Grohmann wird Mitte März die Nachfolge von Ina Zeiher-Zimmermann antreten, die ins direkte Wirtschaftsgeschehen zurückkehrt.

Branche setzt auf Gütesiegel

Der Vorstand des Bundesverbands Schmuck und Uhren im Jubiläumsjahr mit dem designierten Geschäftsführer Guido Grohmann, dem Präsidenten Uwe Staib, den Vizepräsidenten Adalbert Mayer und Peter Räffle sowie der scheidenden Geschäftsführerin Ina Zeiher-Zimmermann (v.li.). Foto: Kollros

Die Branche will „Made in Germany“ als neues Gütesiegel für Schmuck und Uhren verstärkt ins Bewusstsein der Verbraucher rücken. Mit einer Wort- und Bildmarke in den Deutschland-Farben würden sich die Hersteller aus den Traditionsindustrien verlässlich auf die Einhaltung klar definierter Normen hinsichtlich der hohen Qualität ihrer Produkte bekennen, so Guido Grohmann, Vorsitzender der Fachgruppe Uhren, und Frank Dettinger von der Fachgruppe Schmuck.

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