Botschafterinnen einer singenden Kirche

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Frauenchor Wiernsheim feiert Jubiläum und blickt auf seine 90-jährige Geschichte zurück – Langjährige Mitglieder geehrt

Wiernsheim. Viel Lob und Dank erhielten die Sängerinnen des Frauenchors Wiernsheim bei der Feier zum 90-jährigen Bestehen des Ensembles. Am Sonntagvormittag wurde das Jubiläum im Rahmen eines Gottesdiensts in der Wiernsheimer Mauritiuskirche gefeiert.

Edda Nagel, Beate Rau, Jutta Wirschich, Elisabeth Sturm, Linde Scheytt, Gerda Weis und Hannah Pflüger (vorne von links) werden für ihr Engagement im Frauenchor Wiernsheim von Pfarrer Matthias Back und Bezirkskantorin Erika Budday (hintere Reihe) geehrt.

Edda Nagel, Beate Rau, Jutta Wirschich, Elisabeth Sturm, Linde Scheytt, Gerda Weis und Hannah Pflüger (vorne von links) werden für ihr Engagement im Frauenchor Wiernsheim von Pfarrer Matthias Back und Bezirkskantorin Erika Budday (hintere Reihe) geehrt. Foto: Fotomoment

„Singen führt uns über uns selbst hinaus“, sagte Matthias Back. Der Wiernsheimer Pfarrer betonte, dass die Kirche einer der wenigen Orte sei, „wo noch selbst gesungen wird“. Der Gottesdienst erhalte durch den Frauenchor, der einst 1925 als sogenannter Leichenchor von Oberlehrer Ernst Beutel gegründet worden war, viel Leben. Singen werde von der Seele bestimmt. Dennoch sei es notwendig, geistig zu reflektieren, was gesungen werde. Wie das Dritte Reich gezeigt habe, könne Gesang für unmenschliche Zwecke ausgenutzt werden. „Auch böse Menschen haben Lieder“, gab er zu bedenken.

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