Blumenmädchen wird zur Dame

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Premiere des Musicals „My Fair Lady“ in Pforzheim

Pforzheim (pm). „My Fair Lady“, ein Klassiker des frühen Musicalrepertoires: Die berührende Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle, das bei Professor Henry Higgins die Gepflogenheiten der gehobenen Sprache lernen will, um eine Lady zu sein, ging längst um die Welt. Frederick Loewe und Alan J. Lerner erstellten nach George Bernhard Shaws „Pygmalion“ eine Musicalfassung, die 1956 in New York ihre Uraufführung feierte. Versehen mit Hits wie „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“ und „Es grünt so grün“ ist „My Fair Lady“ ein absolutes Gute-Laune-Stück mit Tiefgang, denn Eliza Doolittle übt sich nicht nur in Phonetik, sondern entwickelt sich zu einer emanzipierten jungen Frau, die ihren eigenen Willen durchzusetzen lernt. Das Musical „My Fair Lady“ feiert in der Regie von David Gravenhorst am heutigen Samstag um 19.30 Uhr seine Premiere im Großen Haus des Theaters Pforzheim.

„My Fair Lady“ eroberte in den 50er Jahren den Broadway in New York und ist bis heute eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt. Die Geschichte des armen Blumenmädchens, das sich durch Erlernen der gepflegten Sprache zu einer feinen Dame entwickelt, handelt auch vom starken Willen zur Selbstbehauptung einer jungen, emanzipierten Frau, bei der die soziale Karriere und gesellschaftliche Akzeptanz die größere Rolle spielen als die finanzielle Absicherung. Schmissige Hits und pulsierende Tanzrhythmen laden zu einem geselligen Musicalabend mit viel Witz ein. Das Team von Regisseur David Gravenhorst und Ausstatter A. Christof Steiof ist am Theater Pforzheim bereits durch ihre Realisierung des musikalischen Schauspiels „Comedian Harmonists“ bekannt.

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