Blütenweiße Weste ist dahin

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Pforzheimer verbreitet falsche 50-Euro-Scheine und wird dafür vom Schöffengericht verurteilt

Pforzheim. Ein 24-Jähriger ist am Dienstag zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er hatte Falschgeld im Internet bestellt und es verbreitet. Dass Kauf und Vertrieb von Falschgeld nicht zum lukrativen Nebenjob für einen Studenten taugen, stellte der Pforzheimer bei seiner Verhandlung vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Oliver Weik fest. Dieser verurteilte ihn zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung. Auch finanziell hat der Angeklagte nur draufgezahlt.

Für den Studenten mit Informatik-Kenntnissen war es ein Leichtes, sich im Darknet Blüten zu beschaffen: Gleich 20 falsche Fünfziger hat er bei einem Anbieter aus Österreich gekauft, die Bezahlung des Kaufpreises von 100 Euro sowie die Lieferung über DHL an seine Adresse am 17. Mai 2018 klappten reibungslos. Die Erwartungen des Angeklagten hinsichtlich der Qualität der Scheine wurden aber enttäuscht. „Ich habe mir das Geld aus Spaß bestellt, wollte sehen, wie so etwas aussieht. Die Scheine waren nicht gut gemacht. Die Haptik stimmte nicht. Damit hätte ich nicht einkaufen gehen wollen“, erklärte der junge Mann dem Gericht.

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