Bloß nicht über einen Kamm scheren

Archiv

Hund, Katze, Maus: Wer vom dummen Huhn spricht, dem sei ein Besuch bei einem Züchter wie Herbert Albrecht empfohlen

Von wegen stolzer Gockel! Hahn Ferdinand hätte zwar allen Grund zur Eitelkeit, doch er ist ebenso wie seine noch höher dekorierte Gefährtin Frieda bescheiden geblieben. Ihrer beider Erfolge bei der Landesverbands-Schau in Ulm posaunt beziehungsweise kräht er nicht heraus. Umso mehr Gründe, das liebe Federvieh in den Fokus zu rücken.

Bloß nicht über einen Kamm scheren

„Du bist schön, ich bin’s aber auch“, scheint Hahn Ferdinand zu seiner Frieda zu sagen. Die Tiere des Züchters Herbert Albrecht haben zuletzt auf der Landesgeflügelschau in Ulm die Preisrichter überzeugt.

Ötisheim. Flattert er nun davon oder nicht? Herbert Albrecht, der nach der unaufgeregten Frieda deren Kollegen Ferdinand auf den fürs Fotoshooting vorbereiteten Tisch im Vereinsheim der Ötisheimer Kleintierzüchter setzt, plagen leichte Zweifel. Wird sich das schneeweiße Prachtexemplar der Kamera mannhaft stellen oder doch einen Ausreißversuch starten? Schnell ist klar: Ferdinand hebt nicht ab. Was für das im April dieses Jahres geschlüpfte Tier gilt, lässt sich im übertragenen Sinn auch über seinen Besitzer sagen. Denn obwohl der Ötisheimer im Lauf seiner langen Züchterkarriere Preise wie andere Briefmarken gesammelt hat, obwohl er sich mehrfacher Deutscher Meister, Bundessieger, Europachampion und in Anerkennung seiner Verdienste seit Juni auch – eine seltene Ehre – Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht nennen darf, stehen bei ihm nicht die Pokale oder Bänder an erster Stelle, sondern die Tiere.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen