Blau-Gelb Mühlacker drängt nach oben

Archiv

Die Bezirksliga-Handballer von Kim Kallfass lassen Heidelsheim/Helmsheim II keine Chance – Knittlingen kassiert Heimniederlage

Mühlacker/Knittlingen. 24:14 – für die Blau-Gelben gab es am Wochenende einen deutlichen Heimsieg zu bejubeln. Dabei konnte Mühlackers Spielertrainer dank eines bärenstarken Auftakts (10:5-Führung nach 22 Minuten) bereis in der ersten Hälfte durchrotieren und sich selbst auf die Beobachterrolle beschränken. „Das war unser bestes Spiel der Saison, wir haben uns keine Schwächephase erlaubt, obwohl viele Leute aus der zweiten Reihe länger auf der Platte standen“, lobte der 29-Jährige seine Männer. Im Grunde genommen habe ihm die eingewechselte Formation sogar besser gefallen als die erste Sechs, was so noch nie vorgekommen sei. Als positive Beispiele hob Kallfass das Trio Jannick Fuchs (Rückraum), Daniel Ufrecht (Kreisläufer) und Kevin Häder (Linksaußen) hervor, wobei auch die restliche Truppe voll und ganz überzeugt habe. Nun haben die Senderstädter zwei Wochen Zeit, um sich auf den Kracher in Graben/Neudorf vorzubereiten. Als „eklige Angelegenheit“, beschrieb Kallfass das Gastspiel beim Tabellenführer, der indes alles andere als unschlagbar sei.

Nicht ganz so große Töne spuckt derweil Achim Matje, Trainer der SG Niefern/Mühlacker. Seine Frauen mussten in Sulzfeld eine herbe 18:23-Niederlage einstecken, die für alle etwas überraschend kam. „Zuletzt hatten wir ja öfters Probleme mit dem Angriff, aber diesmal kam es noch schlimmer“, berichtet Matje. So habe nicht nur die Offensive in der ersten Halbzeit katastrophal agiert, sondern auch die Defensive. Mit einem 6:14-Rückstand ging es in die Kabine, bevor sich die Gäste zurük ins Spiel kämpften und in der 47. Minute auf 15:18 verkürzten. Matje sah eine kleine Möglichkeit, die Partie noch zu kippen, allerdings „hätte es dazu ein fehlerfreies Spiel von uns gebraucht“. Das brachte die SG nicht zustande – und geriet so wieder mit fünf Treffern in Rückstand. Ebenfalls ernüchternd verlief das Wochenende für die Knittlinger Landesliga-Handballer. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter Odenheim/Unteröwisheim hatten die Männer von Bernd Zimmermann und Sebastian Geider zwei Wochen Vorbereitungszeit zur Verfügung, was auf der Platte aber nicht zu sehen war. „Wir haben leider schlecht losgelegt“, erklärt Geider, der entgegen seiner sonstigen Werte nur auf zwei Treffer kam. Nach einer Viertelstunde standen bei den Hausherren lediglich zwei Treffer zu Buche, weil „bei uns überhaupt nicht viel zusammengelaufen ist“. Folgerichtig zogen die Gäste davon und führten zur Pause (13:7) mit sechs Toren. Der zweite Abschnitt brachte keine weiteren Erkenntnisse – abgesehen von der Überzeugung, dass die Schiris im falschen Spiel eingeteilt waren.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen