„Bitte kein Selfie mit Wolf versuchen“

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Führung im Rahmen der Ausstellung im Naturparkzentrum beschäftigt sich mit der Rückkehr des Raubtiers in die Region.

Zaberfeld/Enzkreis. „Und wenn der Wolf kommt?“ Das ist der Titel einer Ausstellung im Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg, die Menschen aus der Region auf die Ankunft von Meister Isegrim vorbereiten will.

„Bitte kein Selfie mit Wolf versuchen“

Kein Killer und kein Schmusetier: der Wolf. Foto: Lechner

Aber eigentlich ist der Wolf schon da. Zumindest ein einzelner Rüde. „Das Tier, das vor etwa einem Jahr bei Wiernsheim und Sersheim gesichtet wurde, ist nämlich nicht weitergezogen, er lebt immer noch in der Region“, berichtete die Naturparkführerin Ilse Schopper den rund 20 Teilnehmern ihrer Führung. „Nächtliche Wanderung mit Fakten und Mythen über den Wolf“ lautete das Thema der von ihr und ihrem Mann geleiteten fast dreistündigen Exkursion durch den Wald beim Naturparkzentrum in Zaberfeld. Dass ein Wolf laut Ilse Schopper im benachbarten Enzkreis „so gut wie sesshaft geworden ist“, bereitete den Besuchern wenig Sorgen, im Gegenteil. „Wir freuen uns über die Rückkehr des Wolfes“, meinten die beiden zehn- beziehungsweise elfjährigen Brüder Leonard und Benedikt, die mit ihren Eltern aus Vaihingen nach Zaberfeld gekommen waren. Dass der Wolf ein böses Tier ist, sei ja nur ein Märchen, erklärte Leonard, und Benedikt fügte hinzu: „Ich glaube, ein Wolf hat noch nie einen Menschen getötet.“

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