Bisschen Frieden?
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Sternenfelser Gemeinderat beendet ein Jahr der Disharmonie
Nur kein Schrecken ohne Ende – das dürften sich die Sternenfelser angesichts der Querelen des Jahres zu Weihnachten wünschen. Doch kurz vor dem Fest ist der Gemeinderat noch immer fernab von „O du fröhliche“. Die Sitzungen nach dem Streit um die Posten der Bürgermeisterstellvertreter hatten den Eindruck erweckt, als herrsche nun ein bisschen Frieden. Tagesordnungspunkte wurden sachlich abgearbeitet, und Abstimmungen verliefen meist einhellig. „Na also, geht doch“, könnte man meinen. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. In der letzten Sitzung vor der Winterpause sorgte Bianca Lillich stellvertretend für die LfSuD noch einmal für einen kleinen Paukenschlag: Der Riss in der Bevölkerung sei noch nicht geschlossen, die Vergangenheit müsse aufgearbeitet werden, so ihre Forderung. Ganz unrecht hat sie damit nicht, doch der Zeitpunkt dieser Feststellung ist denkbar unglücklich. Alte Wunden, die angefangen hatten zu heilen, werden dadurch womöglich wieder aufgerissen.
Der Rat ist gewählt, um Bürgerinteressen zu vertreten. Ganz ohne Reibereien ist das nicht möglich. Die großen Streitigkeiten müssen aber aufhören. Bürgermeisterin Hornauer sprach in ihrem Jahresrückblick von einem massiven Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen. Das ist nur ein Beispiel, das zeigt: Die Probleme, die der Rat zu lösen hat, liegen hauptsächlich in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit.
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