Bildungsziele stoßen auf Gegenwind
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Kreisräte können sich nur schwer mit Positionspapier anfreunden
Enzkreis. Auf Gegenwind sind am Montag die Handlungsempfehlungen der Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte der baden-württembergische Landkreise im Jugendhilfeausschuss des Kreistags gestoßen. Wunsch der Kreisverwaltung war, dass sich die Ausschussmitglieder zu den Handlungsempfehlungen bekennen, die ihnen Anna-Katharina Fischer, Bildungskoordinatorin des Enzkreises, vorgestellt hat. Das Positionspapier, das die 23 Bildungskoordinatoren des Landes gemeinsam erarbeitet haben, definiert ein Maßnahmenbündel, mit dem jungen Migranten und geflüchteten Menschen ein besserer Zugang zu Bildung, Ausbildung und dem Arbeitsmarkt ermöglicht werden soll und deckt Schwachstellen vom Kindergarten bis zum Thema Integration in Ausbildung und Arbeit auf.
Im Enzkreis leben rund 675 junge Geflüchtete zwischen 15 und 24 Jahren, wobei deren Zahl angesichts des Flüchtlingsdramas an der griechisch-türkischen Grenze in naher Zukunft steigen könnte. „Diese Menschen benötigen Begleitung und Unterstützung für die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben“, warb Sozialdezernentin Katja Kreeb für das Positionspapier der Bildungskoordinatoren, wies aber gleichzeitig auch darauf hin, dass ein Bekenntnis des Kreistags zu den Handlungsempfehlungen nicht gleich automatisch konkrete Verpflichtungen für den Enzkreis bedeuteten.
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