Bildung für jugendliche Flüchtlinge lohnt sich
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Sozialdezernentin sieht aber auch eine kritische Entwicklung: Etliche der 20- bis 25-Jährigen haben noch keine Angebote angenommen
Enzkreis. „Unsere Arbeit trägt Früchte“, betonte die Enzkreis-Sozialdezernentin Katja Kreeb am Donnerstagnachmittag im Jugendhilfeausschuss nicht ohne Stolz. Es lohne sich, sich persönlich und intensiv um jugendliche Flüchtlinge hinsichtlich ihrer Bildungsversorgung zu kümmern. Lediglich sechs von 280 Personen dieser Altersgruppe würden derzeit nicht von Bildungsangeboten erfasst. Diese Zahl sei in der Vergangenheit auch schon bedeutend höher gewesen.
Weit weniger zufriedenstellend ist für die Dezernentin die Situation bei den rund 330 20- bis 25-Jährigen. Von ihnen hätten zwar etliche Vorbereitungs- und Integrationskurse belegt, und rund zehn Prozent der Menschen aus dieser Altersgruppe seien auch bereits berufstätig, doch rund 25 Prozent von ihnen hätten keine Angebote angenommen, und satte 20 Prozent fallen unter die Rubrik „Mutter mit Kind, schwanger oder krank“.
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