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Nobelpreis-Roman dramatisiert: John von Düffels „Buddenbrooks“ nach Thomas Mann feiert Premiere am Theater Pforzheim
Die Vorlage ist ein Monumentalwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts. Die Aufführung der Dramatisierung der „Buddenbrooks“ fand jedoch nicht im Großen Haus des Theaters Pforzheim, sondern im Podium statt.
Mathias Reiter als Thomas und Rashidah Aljunied als Gerda. Foto: privat
Pforzheim. 1929 erhielt Thomas Mann für den zwischen 1897 und 1900 entstandenen, ein Jahr später erschienenen Roman „Buddenbrooks“ den Nobelpreis für Literatur. Das Werk galt, wie der Autor selbst feststellte, als repräsentative „Seelengeschichte des deutschen Bürgertums, von der nicht nur dieses selbst, sondern auch das europäische Bürgertum überhaupt sich angesprochen fühlen konnte“. Als „Verfall einer Familie“ apostrophierte Thomas Mann das Werk. Von vier Generationen der Buddenbrooks ist darin die Rede. Das beginnt mit Johann Buddenbrook, dem Repräsentanten eines Bürgertums, das sein Vermögen klugem Unternehmergeist verdankt und dessen „Wille zum Leben“ ungebrochen ist. Und das endet mit dem Tod von dessen Urenkel Hanno, einer sensiblen Künstlernatur, „in dessen musikalischen Neigungen der Prozess der Entbürgerlichung sich vollendet“, der dem Typhus erliegt.
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