Biedermeier im Kaffeemühlenmuseum

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Angehörige der Eintracht Illingen besuchen Wiernsheimer Museum in stilechter Kleidung – Spaziergang im Kräutergarten

Die Illinger Biedermeier-Freunde im Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim.

Die Illinger Biedermeier-Freunde im Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim. Foto: Filitz

Wiernsheim. „Die Geschichte hinterlässt ihre Spuren“ ist auf einer der vielen informativen Tafeln im Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim zu lesen. Doch nicht nur was die 300 Jahre Geschichte der Kaffeemühle umfasst, auch die Mode vergangener Zeit wurde am Sonntag in schönster Weise lebendig. Heidi und Otto Pösse, Gertrud Reich und Martina Haußmann haben ein Faible für die Biedermeierzeit, flanierten in Roben, nachgeschneidert nach Vorlage von Originalmodellen, dazu mit selbst gefertigtem Schutenhütchen und Pompadur, und natürlich dem passenden Sonnenschirm durch die Räume des Museums, fächelten sich hie und da etwas Luft zu, der „Herr Kommerzienrat“ zog elegant seinen Zylinder, verneigte sich vor mancher holden Weiblichkeit im Publikum. „Wir sind eine Freizeitgruppe der Illinger Eintracht“, berichtete Martina Haußmann, „seit unserem Strauß-Konzert, wo wir in den wunderbaren Gewändern auftraten, sind wir von dieser Zeit mit ihrer Eleganz begeistert. Man schlüpft in so eine Robe und lebt in einer anderen Welt. Man geht nicht, man schreitet“. Otto Pösse habe die Idee für einen Auftritt inmitten der Kaffeemühlen gehabt. „Dieses Ambiente ist wie ein Rahmen für uns, in dem wir uns stilecht bewegen können.“ Das Biedermeier sei ja die hohe Zeit der Kaffeemühlen gewesen, wie eine passende Tafel verriet.

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