Bewerbungsphase legt Frühstart hin

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Stellenanzeige für Knittlinger Wahl früher als gewollt erschienen

Knittlingen. Eigentlich hätte die Stellenanzeige, in der auf die im November anstehende Bürgermeisterwahl in Knittlingen hingewiesen wird, wie vom Gemeinderat beschlossen am kommenden Freitag erscheinen sollen. Eigentlich. Faktisch war der Text bereits in der am 23. August erschienenen Ausgabe des Staatsanzeigers enthalten. „Der Fehler liegt definitiv nicht bei uns und auch nicht bei unserer Agentur“, stützt sich der Knittlinger Hauptamtsleiter Stephan Hirth auf schriftliche Beweise. Doch auch wenn die Überraschung im Rathaus für einige Aufregung gesorgt habe, wirke sich der frühere Veröffentlichungstermin kommunalrechtlich nicht negativ aus. Tatsache sei aber, dass sich Kandidaten ab sofort bewerben könnten und nicht wie geplant erst ab kommenden Samstag, 0 Uhr. „Bis jetzt hat sich aber niemand gemeldet“, informiert Hirth nach einem Blick in den Briefkasten.

Dort wird über kurz oder lang die Bewerbung des Amtsinhabers Heinz-Peter Hopp landen, der bereits vor Monaten seine Absicht, wieder anzutreten, kundgetan hat. CDU-Stadtrat Klaus Meiser, der öffentlich mit einer Kandidatur geliebäugelt hat, überlegt nach eigenem Bekunden derzeit noch. Aktuell sei nichts entschieden. „Ich warte erst einmal ab“, teilt der Knittlinger auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Ihm liege vor allem am Herzen, für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen. Eine Situation wie in Illingen, wo der Amtsinhaber keine ernsthafte Konkurrenz zu fürchten brauchte, halte er nicht für gut. „Möglicherweise bewirbt sich jemand, den ich unterstützen kann“, blickt Klaus Meiser voraus. Anderenfalls halte er sich den Weg, selbst anzutreten, offen. An positivem Zuspruch jedenfalls mangele es nicht.

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