Bewerber mit türkischem Namen haben es schwer

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Enzkreis/Pforzheim (pm). Zum Bericht der Bundesagentur für Arbeit über die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, wonach 35 Prozent der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund haben, erklärt Memet Kilic, Bundestagsabgeordneter für Pforzheim und den Enzkreis und Sprecher für Migrationspolitik von Bündnis 90/Die Grünen: „Die Bundesregierung muss Chancengerechtigkeit für alle schaffen. Vorrangprüfungen, wonach zuerst Einheimische bei der Vergabe von offenen Stellen durch das Arbeitsamt bevorzugt werden, müssen weiter gelockert werden.“

Deutschland befinde sich, so Kilic, bei der Arbeitsmarktintegration von Einwanderern nur im Mittelfeld der OECD-Länder. Gründe dafür seien Diskriminierungen bei der Arbeitsplatzsuche, unzureichende Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse und Chancenungleichheit im Bildungssystem. Nach einer neuen Studie erhielten rotz vergleichbarer Qualifikationen und Fähigkeiten, Bewerber mit türkischen Namen insgesamt 14 Prozent weniger positive Antworten. In kleineren Unternehmen seien es sogar 24 Prozent.

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