Bewegungsstudien im Halbdunkeln

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Das Projekt „Dark Waves Reloaded“ als „Tanzpodium XI“ im Theater Pforzheim

Pforzheim. Neben einer großen Ballettpremiere im Großen Haus präsentiert James Sutherland in jeder Saison ein sogenanntes Tanzpodium, ein Projekt im Podium des Theaters Pforzheim. Das „Tanzpodium XI“ trägt den Titel „Dark Waves Reloaded“ und dauert etwas mehr als eine Stunde.

Camilla Marcati (li.) und Mana Miyagawa bei ihrer ausdrucksstarken Darbietung.

Camilla Marcati (li.) und Mana Miyagawa bei ihrer ausdrucksstarken Darbietung. Foto: privat

Das Konzept stammt von Robert Eikmeyer, die Choreographie von acht der zehn Nummern von James Sutherland. Lediglich für „Roaming“ zeichnet Sho Takayama verantwortlich und für „Resin, LUV2H8“ Tu Ngoc Hoang. Ausgehend von der Erkenntnis, dass „jede Kultur im Rahmen ihrer herrschenden Codes eine Gegenkultur entwickelt, die die primären Werte und Normen der Mehrheitskultur infrage stellt“, und dass „seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs diese Rebellion gegen den Mainstream vor allem von der Jugendkultur repräsentiert wird“, kommt der Begriff „Dark Waves“ ins Spiel, „eine Konstante innerhalb der westlichen Kulturgeschichte“ seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Das ist der geistige Überbau des Tanzprojekts „Dark Waves Reloaded“. In der Realität des Tänzerischen sind das Ganze Bewegungsstudien im Halbdunkeln, zu denen der akustische Hintergrund vom Band kommt und Video-Projektionen auf zwei Seiten sowie insgesamt zehn Tänzerinnen und Tänzer den optischen Part beisteuern.

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