Bewährungsprobe für Barfußpark
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Eklige Hinterlassenschaften der Besucher ärgern die Gemeinde. Eine Schließung der beliebten Einrichtung wäre die letzte Lösung.
Ötisheim. Der 1,5 Kilometer lange Ötisheimer Barfußpark mit seinen rund 20 Stationen ist weit über die Region hinaus bekannt und vor allem in Corona-Zeiten ein Besuchermagnet. Das freut die Gemeinde – wäre da nicht ein großes Problem: die Hinterlassenschaften der Besucher. Gemeint ist nicht der gewöhnliche Müll, sondern Windeln, Papiertücher, Toilettenpapier. Offensichtlich verrichten viele Besucher ihre Notdurft unmittelbar am Wegesrand im Wald.
Der Barfußpark lockt Menschen aus der ganzen Umgebung an. Das ist schön, wären da nicht ...
Hauptamtsleiterin Lizandra Ströhle und Kämmerer Johannes Schulz sind ein Stück weit ratlos: „Wenn sich die hygienischen Zustände nicht ändern, sind wir gezwungen, den Barfußpark zu schließen.“ Schließlich sei es den Mitarbeitern des Bauhofs nicht zuzumuten, die ekligen Hinterlassenschaften der Besucher zu beseitigen. Eine Schließung des Barfußparks, betonen Ströhle und Schulz, sei aber wirklich nur die allerletzte Lösung.
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