Bettina Gräfin Bernadotte schaut ihren Minigärtnern über die Schulter
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Mühlacker. Man erntet, was man sät, heißt es. Demnach müsste Bettina Gräfin Bernadotte bald viele Nachwuchsgärtner auf ihrer persönlichen Habenseite verbuchen können. Denn mit der Initiative „Europa Minigärtner“ hat die Gräfin von der Blumeninsel Mainau ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Kinder zwischen neun und elf Jahren zwei Jahre lang Gärtnern nicht nur über die Schulter schauen, sondern in deren Betrieben mit anpacken können, um so Einblick in den Beruf zu bekommen. Dabei stehen Regionalität und Nachhaltigkeit im Fokus. Zur Eröffnung der Gartenschau haben Minigärtner nun ein Beet in den essbaren Gärten bei der Veranstaltungshalle bepflanzt. Damit Salat, Kohlrabi und Spinat in den nächsten Wochen auch gut wachsen, haben Gräfin Bernadotte und Minister Alexander Bonde beim Angießen der Pflanzen geholfen.
Angießen, damit das Gemüse gut wächst: Bettina Gräfin Bernadotte, der grüne Landesminister Alexander Bonde, Professor Hubert Möhrle von der Förderungsgesellschaft für die Gartenschauen und OB Frank Schneider helfen den Minigärtnern, die zuvor fleißig eingepflanzt haben. Foto: Fotomoment
Die Gräfin betonte dabei, wie wichtig es sei, sich zwei Jahre für das Projekt Zeit zunehmen. Nur so könne man viel lernen. In der Region Mühlacker gibt es noch keine Minigärtner. „Aber vielleicht ist das nun ein Anstoß, dass sich Betriebe angesprochen fühlen“, so Pressesprecherin Anja Scheurenbrand. Am 12. Juni gibt es in den essbaren Gärten das nächste Projekt: Schüler der Uhlandschule verarbeiten die Ernte. Tags darauf wird neu bepflanzt.
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