Betrugsopfer hält die Täterin für unschuldig

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Verfahren in Pforzheim endet mit Verurteilung einer 34-Jährigen – Altenpflegerin ergaunert mit Lügengeschichten fast 100000 Euro

Pforzheim (ih). Mit einfachsten Lügen von finanzieller Not und bevorstehendem Erbe hat die Angeklagte ihr Opfer um mindestens 95000 Euro betrogen. Dafür wurde sie vom Schöffengericht in Pforzheim zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Ungewöhnlich: der Entlastungseifer des Opfers.

In den wenigen Monaten, in denen sie bis Anfang 2017 die Mutter der betrogenen Frau pflegte, hatte die Altenpflegerin aus Polen eine enge Beziehung zu deren Tochter aufgebaut. So eng, dass selbst eine simple Betrugsmasche – so alt wie durchsichtig – reichte, um der Geschädigten in einem knappen Jahr mit Märchen zumeist von notwendigen Krankenhausbehandlungen Beträge zwischen 25 und 10500 Euro aus der Tasche zu ziehen. Insgesamt summieren sich 90 Fälle auf fast 100000 Euro.

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