Betrieb sucht Nachfolger
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Übergabe ihrer Firma stellt Handwerker vor Herausforderungen
Pforzheim/Enzkreis. Mit zunehmendem Alter sieht sich der Inhaber eines Handwerksbetriebs mit einer Frage konfrontiert, die auch für seine Mitarbeiter tiefgreifende Konsequenzen nach sich ziehen kann. Sucht er sich, wenn der familieninterne Nachwuchs fehlt, einen externen Nachfolger, der den Betrieb übernimmt, oder stellt er – buchstäblich – den Betrieb ein? Bei einer Veranstaltung im Haus des Handwerks in Pforzheim wurde jetzt eine Studie zu diesem Thema vorgestellt.
Die Studentinnen Janina Veitinger (v.li.) und Carina Janssen, Professor Peter Schäfer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Student Niklas Dimde, Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz, Student Herbert Richter, Professor Dr. Sven Cravotta, die Studentinnen Michaela Babic, Madeleine Spieß und Nachfolgemoderatorin Andrea Winkler präsentieren den Nachfolge-Report. Foto: Wacker
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe, Gerd Lutz, hatte sich für die Präsentation fachkundige Unterstützung eingeladen: neben Professor Peter Schäfer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau waren Professor Sven Cravotta von der SRH-Hochschule für Wirtschaft und Medien Calw war die Nachfolgemoderatorin Andrea Winkler eingebunden. In der repräsentativen Umfrage der Handwerkskammer wurden 4000 Fragebögen an Betriebsinhaber verschickt, die über 50 Jahre alt sind. Unter den 423 Antworten zeigte sich bei den Befragten, die sich bereits mit dem Thema ihrer Nachfolge beschäftigt haben, ein unerwartetes Ergebnis: Nur 25 Prozent gaben an, einen Familienangehörigen als Nachfolger in Erwägung ziehen.
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