Betreiber lockt mit Glasfaser frei Haus

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Vodafone und Zweckverband werben für Breitbandanschluss

Enzkreis. Noch in diesem Jahr will der künftige Breitband-Netzbetreiber Vodafone in den ersten Gemeinden, die mit schnellem Internet versorgt werden sollen, mit der Akquise von Interessenten für einen Hausanschluss und potenziellen Kunden beginnen. Parallel will der Zweckverband im Landkreis dafür sorgen, dass zügig Glasfaserkabel in die Erde kommen. Am Dienstag stellte der Verband der 25 beteiligten Städte und Gemeinden die entsprechenden Weichen.

Informationen erhielten die Rathaus-Vertreter – zumeist die Bürgermeister – aus erster Hand von zwei Experten von Vodafone. Besonders interessant dürfte das Verfahren für jene Nutzer werden, die sich vor und während der innerörtlichen Leitungsbauarbeiten für einen Hausanschluss entscheiden. Den verlegt der Netzbetreiber nämlich zum Nulltarif, wie Stefan Andrien, bei Vodafone verantwortlich für den Glasfaserausbau, den Mitgliedern des Zweckverbands bestätigte. Hintergrund: Die Kostenfreiheit führe zu „signifikant höheren Zahlen an Neuabschlüssen“, wie Vodafone argumentiert. Aber dies sei auch im Interesse des Verbands, wie Vorsitzender Jörg-Michael Teply ausführte, denn Vodafone habe eine Pacht sowohl für aktive als auch ungenutzte Leitungen samt Hausanschlüssen zu entrichten. Wer sich erst später Glasfaser ins Haus legen lassen wolle, müsse mit Kosten von bis zu 2500 Euro rechnen, weil jeweils ein Leitungsgraben gebaggert werden müsse.

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