Bestatter fühlt mit den Angehörigen mit

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Die Pandemie hat auch Folgen für Bestattungen. Unternehmer wie Ulrich Brüggemann brauchen besonderes Einfühlungsvermögen.

Pforzheim. Ein Vorurteil begegnet dem Pforzheimer Bestattungsunternehmer Ulrich Brüggemann in diesen Tagen öfter: „Jeder meint, dass wir in Corona-Zeiten mehr zu tun haben. Aber das ist nicht so.“

Bestatter fühlt mit den Angehörigen mit

Besondere Tage: Ulrich Brüggemann mit einem Bestattungshelfer in Schutzkleidung. Foto: Roth

Im Gegenteil, sogar diese Branche ist von der durch die Pandemie ausgelösten Krise betroffen – auch wenn das für empfindliche Ohren fast ein wenig pietätlos klingen mag. Fakt ist: Sind Alten- und Pflegeheime für Besucher gesperrt, sinkt hier die Gefahr von Infektionen der Bewohner, außerdem werden derzeit viele Operationen mit ungewissem Ausgang verschoben, und auf den Straßen gibt es weniger Verkehr und damit weniger (tödliche) Unfälle. „Eigentlich müsste man schon wegen der Grippeviren die Maßnahmen im Alten- und Pflegeheim erhalten“, findet Ulrich Brüggemann.

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