Bessere Auslastung durch Carsharing

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Landratsamt Enzkreis informiert Kommunen über Konzepte

Enzkreis (pm). „Zusammen mit Schiene und Bus kann E-Carsharing ein lückenloses Mobilitätsangebot schaffen, das die Zahl der Autos auf den Straßen verringert und so zur Steigerung der Lebensqualität insgesamt beiträgt“, wird der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz in einer Mitteilung des Landratsamts zitiert. Bürgermeister aus 13 Städten und Gemeinden haben sich nun auf Einladung des Landratsamts über das Potenzial von Carsharing mit Elektrofahrzeugen im Enzkreis informiert.

Die Fahrzeugdichte im Kreis sei sehr hoch, heißt es in der Mitteilung weiter. Viele Autos stünden oft ungenutzt in der Garage und verursachten trotzdem hohe Kosten. Carsharing ermögliche eine bessere Auslastung der Fahrzeuge. Gleichzeitig hätten Fahrer die Möglichkeit, Geld zu sparen, denn sie bezahlten nur für die Fahrzeugnutzung, bräuchten sich aber um Wartung, Versicherung oder einen eigenen Stellplatz nicht zu kümmern – das übernehme der Carsharing-Anbieter. Die Nutzung sei einfach: Über eine Smartphone-App könne das Fahrzeug reserviert, geöffnet und bezahlt werden. Dazu müssten lediglich Ladestationen für E-Carsharing an zentralen Standorten in der Gemeinde installiert und mit Ökostrom versorgt werden. „Das Angebot ist sowohl für Einzelfahrten als auch für Pendler attraktiv, da die Nutzung mit Zeitkarten des ÖPNV verknüpft werden soll“, erklärt Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung.

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