Besorgnis bei Mahle Behr

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Mühlacker/Vaihingen (pm). Während die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald in ihrem aktuellen Konjunkturbericht von einer optimistischen Grundhaltung in der regionalen Wirtschaft berichtet (siehe Artikel unten), ist bei der Firma Mahle Behr in Mühlacker die schlechte Auftragslage Grund zur Besorgnis für die Beschäftigten.

Besorgnis bei Mahle Behr

Besorgnis bei Mahle Behr

In der vergangenen Woche, berichtet die IG Metall in einer Mitteilung, seien die Betriebsräte in Mühlacker und Vaihingen über massive Einbrüche bei den Auftragseingängen unterrichtet worden. Betroffen sei vor allem Mühlacker, wo Anfang der Woche für alle drei Schichten außerordentliche Betriebsversammlungen stattgefunden hatten. Die Arbeitgeberseite, vermeldet die Gewerkschaftszentrale in Pforzheim, habe in der Betriebsversammlung ausdrücklich betont, dass sich das Unternehmen nicht in einer Krise befinde, sondern mit „nachhaltig rückgängigen Auftragseingängen“ zu kämpfen habe. „Sollte dieser Trend anhalten, könnten in Mühlacker schon in kürzester Zeit eine große Anzahl an Arbeitsplätzen, vor allem befristet Beschäftigter, in Gefahr sein“, mahnt Dieter Kiesling, der Betriebsratsvorsitzende der Region Mahle Behr Mühlacker. „Dem gilt es entgegenzutreten, denn das Problem ist zum Großteil hausgemacht.“ Wie schon länger bekannt sei, würden zwar neue Aufträge und neue Produkte für den Mutterkonzern Mahle gewonnen, diese würden jedoch „aufgrund einseitiger Entscheidungen des Konzerns nicht oder nur selten an den deutschen Standorten realisiert“.

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