Beschäftigte des Landratsamts machen Druck

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Redner beim Warnstreik üben Kritik an den Arbeitgebern

Pforzheim/Enzkreis. Mit einem Warnstreik im Innenhof des Landratsamts haben zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Diensts am Donnerstagmorgen eine Anhebung des Einkommens um 4,8 Prozent gefordert. Sie kritisierten die Arbeitgeber, die die Leistungen gerade während der Pandemie nicht genügend würdigten.

Beschäftigte des Landratsamts machen Druck

Warnstreik am Landratsamt. Foto: Friedrich

Von „unverschämten und überzogenen Forderungen“ seitens der Gewerkschaft sei die Rede gewesen, rief Diane Kratt-Uhl, beim Landratsamt für die Schwerbehindertenvertretung zuständig, ihren Kolleginnen und Kollegen zu. Und es habe geheißen, dass es „unsolidarisch und unverantwortlich“ sei, ausgerechnet in Corona-Zeiten zu streiken – unter anderem in einigen Kindergärten der Stadt Pforzheim. Den Schwarzen Peter wollen sich die Gewerkschaft Verdi und die Beschäftigten aber nicht zustecken lassen. „Hätten sie uns ein gutes Angebot gemacht, dann müssten wir heute nicht hier stehen“, kritisierte Kratt-Uhl die Arbeitgeber und erinnerte an die Leistungen der Beschäftigten im Landratsamt. Ob sie sich ums Kindeswohl kümmerten, Bauanträge genehmigten oder Hartz-4-Anträge bearbeiteten: „Sie alle machen wertvolle Arbeit.“

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