Berufsschulen: Kreisräte tun sich schwer
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Landrat tendiert zu einer Fusion und drängt auf Weichenstellungen noch in diesem Jahr – OB hat sich noch nicht entschieden
Der Landrat tendiert zur Fusion – und drückt aufs Tempo. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung über einen Zusammenschluss der beiden Enzkreis-Berufsschulen in Mühlacker fallen. Doch manch einer im Kreistag tut sich schwer, und das gilt auch für den Oberbürgermeister und Kreisrat Frank Schneider.
Widerstand: In einer Informationsveranstaltung im Oktober bringen Schüler der Georg-Kerschensteiner-Schule ihre Ablehnung gegen einen Zusammenschluss zum Ausdruck.Archivfoto: Goertz
Mühlacker/Enzkreis. „Wir benötigen von Ihnen die notwendige Weichenstellung noch in diesem Jahr“, hatte Karl Röckinger zum Wochenbeginn in seiner Haushaltsrede den Zeitplan vorgegeben; im Bewusstsein, dass der Leiter der Georg-Kerschensteiner-Berufsschule, Rainer Schork, zum Sommer 2018 in den Ruhestand geht und die Rektorenstelle – falls es bei zwei getrennten, selbstständigen Schulen bleiben sollte – frühzeitig neu ausgeschrieben werden müsste. Gleichzeitig sprach sich der scheidende Landrat mehr oder minder deutlich für einen Zusammenschluss von Kerschensteiner- und Steinbeis-Schule aus. „Aus zwei sehr kleinen beruflichen Schulen würde eine berufliche Schule mittlerer Größe mit verbesserter und abgesicherter Angebotsstruktur entstehen.“
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