Berufsschulen: Handwerk stützt Fusionspläne

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Kreishandwerkerschaft bezieht Stellung zu einer möglichen Fusion in Mühlacker – Rolf Nagel nochmals an die Spitze gewählt

Neulingen-Bauschlott. Das regionale Handwerk fühlt sich bei der Diskussion um eine mögliche Fusion der Berufsschulen in Mühlacker ein Stück weit übergangen. Der Wunsch des Enzkreises als Schulträger, die Georg-Kerschensteiner-Schule und Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zusammenzulegen, sei nachvollziehbar, fasste Kreishandwerksmeister Rolf Nagel bei der Versammlung der Kreishandwerkerschaft in Bauschlott die Debatte aus seiner Sicht zusammen. Zumal angesichts der räumlichen Nähe in einem Gebäudekomplex.

„Leider wehrt sich vor allem die Kerschensteiner-Schule vehement gegen eine solche Zusammenlegung“, bedauerte Nagel. „Als dualer Partner in der Ausbildung hätten wir uns gewünscht, man hätte im Vorfeld auch mal die Meinung der Betriebe eingeholt“, gab der Kreishandwerksmeister zu bedenken, der sich ein kaufmännisch-gewerbliches Berufsschulzentrum gut vorstellen könnte, weil, wie Nagel erklärte, jeder davon profitieren würde: „Voraussetzung hierfür wäre natürlich, dass die gewerbliche Ausbildung an diesem Schulzentrum nicht den kaufmännisch geprägten Ausbildungszügen untergeordnet wird.“ Er sehe in einem gestärkten Berufsschulzentrum Chancen für das Handwerk bei der Nachwuchssuche.

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