Berufsschulen: Fakten sollen auf den Tisch

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Enzkreis (pm). Als Grundlage für eine Entscheidung des Kreistags über eine mögliche Fusion der Berufsschulen in Mühlacker hat die Kreisverwaltung umfassende Unterlagen angekündigt. „Natürlich respektiere ich den Wunsch der Kreisräte, sich mit der Materie noch einmal eingehend zu befassen“, kommentiert laut einer Mitteilung Landrat Karl Röckinger die entsprechenden Signale aus den Fraktionen. „Die Zahlen, Daten und Einschätzungen zeigen eindeutig, dass eine gemeinsame Berufsschule zukunftssicher aufgestellt wäre“, wird Röckinger in der Mitteilung zitiert. Er wolle aber gerne den Druck aus der Angelegenheit nehmen, „denn damit tun wir weder den beiden Schulen, den Schülern und den Lehrkräften noch uns selbst als Schulträger einen Gefallen“.

Einer gemeinsamen Schulentwicklungsplanung mit der Stadt Pforzheim, wie sie die FDP-Fraktion beantragt hat, stehen laut Mitteilung sowohl Röckinger als auch der zuständige Dezernent Frank Stephan positiv gegenüber, wobei dem Landrat die Vorschläge nicht weit genug gehen: „Wenn, dann sollten wir über eine gemeinsame Schulträgerschaft für die beruflichen Schulen nachdenken.“ Nur in einem Schulverband von Enzkreis und Stadt Pforzheim wäre laut Röckinger garantiert, dass „Schulentwicklung auf Augenhöhe“ stattfinde. „Mit unseren beiden kleinen Schulen wären wir gegenüber der Stadt mit ihren drei großen Berufsschulzentren doch immer der Juniorpartner.“

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