Berufsschulen: Aus zwei mach eins?

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Debatte über Fusion der Georg-Kerscheinsteiner-Schule und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule soll sachlich geführt werden

Die beiden Berufsschulen in Mühlacker könnten zu einer verschmelzen. Zumindest gibt es Gedankenspiele in diese Richtung, die durch den nahenden Ruhestand von Rektor Rainer Schork zusätzlich befeuert werden.

Berufsschulen: Aus zwei mach eins?

An den Gebäuden prangen noch zwei Schulnamen. Doch bleibt das so? Darüber ist eine Debatte im Landratsamt im Gange.

Mühlacker/Enzkreis. Die Friseurschülerinnen gehen auf die Ferdinand-von-Steinbeisschule. Ihre Fachräume befinden sich allerdings im Trakt der Georg-Kerschensteiner-Schule – miteinander verbunden durch eine Schwingtür. Noch hat jede der beiden Berufsschulen einen eigenen Schulleiter. Gedankenspiele im Landratsamt drehen sich nun um die Frage, ob eine Fusion sinnvoll sein könnte. „Veränderungen benötigen immer ein bis zwei Jahre Zeit“, erklärt Landrat Karl Röckinger. Passend: Im Sommer 2018 geht mit Rainer Schork der Leiter der kaufmännischen Georg-Kerschensteiner-Schule in den Ruhestand. Doch noch sei nichts in trockenen Tüchern, wie Röckinger betont. „Wir sind gerade dabei, alle Fakten zusammenzutragen.“ In ein paar Wochen will sich Röckinger mit den Schulleitern, den Fraktionsvorsitzenden des Kreistags sowie den Verantwortlichen im Regierungspräsidium zusammensetzen. Dann haben die beiden Schulleiter die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu erklären, und Enzkreis-Schuldezernent Frank Stephan kann ausführen, wie sich das Landratsamt in der Frage positioniert.

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