Berlin hängt Region beim Schienenausbau ab
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Residenzbahn hat nur regionalen Charakter – Bund stellt keine Gelder bereit – Lediglich die DB-Netz AG investiert in Infrastruktur
Pforzheim/Enzkreis. Weil halbwegs parallel zur Bahn-Stammstrecke zwischen Karlsruhe und Stuttgart die ICE-Schnellfahrstrecke über Bruchsal verläuft, sieht der Bund keine akute Veranlassung, die alte Strecke über Pforzheim und Mühlacker grundlegend auszubauen. Die Residenzbahn habe nur regionalen Charakter, verbreitete der Vorsitzende des Regionalverbands Nordschwarzwald, Jürgen Kurz, gestern eine neue Information aus Berlin.
Im regionalen Planungsausschuss, der in Birkenfeld tagte, machte sich vollends Ernüchterung breit, nachdem schon im August bekannt wurde, dass das Bundeskabinett die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans ohne das Projekt Karlsruhe - Pforzheim - Stuttgart beschlossen hatte. Zwar hatte der Planungsausschuss im September eine Resolution an die Bundestagsabgeordneten der Region verabschiedet, mittels der politisch Druck gemacht werden sollte, den Ausbau der Residenzbahn mit Kurvenbegradigungen und Optimierung der Signaltechnik ins bevorstehende Bundesbauprogramm aufzunehmen. Auch der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Norbert Barthle, erhielt dieses Papier aus Pforzheim.
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