Bericht über Schulsozialarbeit wirft Fragen auf

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Maulbronner Stadträte reagieren mit Verwunderung und Lob auf den Tätigkeitsbericht der Sozialpädagogin Claudia Füllborn

Maulbronn. Seit einem Jahr arbeitet Claudia Füllborn als Schulsozialarbeiterin an der Maulbronner Schule am Silahopp. Jetzt hat die Sozialpädagogin, deren 50-Prozent-Stelle unter anderem von der Stadt mit einem Betrag von 11400 Euro finanziert wird, zum ersten Mal im Gemeinderat über ihre Tätigkeit an der Grund- und Hauptschule berichtet.

Im Verlauf ihres Vortrags, bei dem Füllborn auch konkrete Zahlen zu ihren Leistungen parat hatte, sorgte vor allem das Arbeitsfeld der Einzelfallhilfen an der 287 Schüler zählenden Schule für Nachfragen im Gremium. Die Sozialpädagogin berichtete über 80 intensive Einzelfallhilfen in ihrem ersten Arbeitsjahr. „Dabei habe ich vorwiegend Hauptschüler über Monate oder das ganze Jahr hindurch begleitet.“ Stadtrat Friedrich Luz von der Bürgerlichen Wählvereinigung artikulierte vor dem Hintergrund der vielen Einzelfallhilfen seine Besorgnis über die Verfassung der Kinder und Jugendlichen. Er fragte auch nach, warum schon in der Grundschule Sozialarbeit mit den Kindern nötig sei. Füllborn machte deutlich, dass ein großer Teil ihrer Arbeit mit den Grundschulkindern präventiven Charakter habe. Stadträtin Tanja Glauber-Gregori von der Liste Mensch und Umwelt merkte mit Blick auf die Einlassungen ihres Ratskollegen an, dass es auch in Maulbronn Kinder gebe, die in schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen würden, und lobte das Engagement Füllborns. Das Geld der Stadt sei sehr gut angelegt, so ihr Fazit.

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