„Bereitet dem Herrn den Weg“

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Advent: Gedanken von Pfarrerin Sandra Epting, Ötisheim

In diesen Tagen führen unsere Wege uns auf Weihnachtsmärkte und in die Läden, um Geschenke oder Adventsschmuck einzukaufen, denn in drei Wochen ist es so weit: Es ist Weihnachten. Und darauf will man vorbereitet sein. Nicht nur materiell, sondern auch im geistlichen Sinne braucht es eine Vorbereitung auf das Fest. Ganz bewusst gibt es vier Adventssonntage, die uns auf die Ankunft Gottes vorbereiten.

„Bereitet dem Herrn den Weg“

Sandra Epting.

„Bereitet dem Herrn den Weg.“ So schreibt der Prophet Jesaja in der Bibel. Advent ist lateinisch und heißt „Ankunft“. Es ist die Zeit im Kirchenjahr, in der man in Erwartung von Gottes Kommen Wege bereitet. Das heißt, vielleicht auch eingefahrene Wege zu verlassen und auf schnell beschrittenen Wegen auch einmal stehenzubleiben und innezuhalten. Vielleicht auch, Wege neu zu beschreiten, die kaum mehr begangen werden und welche, die abgebrochen sind. Neue Wege zu gehen von Mensch zu Mensch, vom Mann zu seiner Frau, von der Frau zu ihrem Mann, von den Eltern zu ihren Kindern, von den Kindern zu ihren Eltern. Wege zu den Nachbarn. Wege zu den Arbeitskollegen. Wege zu den Fernstehenden. Wege zu Menschen in Not. Wege zu mir selbst, heraus aus dem Lärm der vorweihnachtlichen Einkaufshektik und der Unruhe, die diese Tage oft mit sich bringen. Wege, die zum Nachdenken anregen und die ich mit echter Vorfreude auf Weihnachten gehen kann.

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