Bequemer Bahnhof wird deutlich teurer
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Mühlacker. Um im Bild der Eisenbahner zu bleiben: Zwischenzeitlich schienen die Weichen, die rechtzeitig vor dem Grünprojekt 2015 gestellt werden sollten, bereits hoffnungslos eingerostet. Dann jedoch brachte Bahnchef Grube persönlich Bewegung in die festgefahrene Angelegenheit, und schon schien alles zu laufen wie geschmiert – bis nun die nächste Hiobsbotschaft die Freude über die planmäßige Zielankunft trübt: Um eine Viertelmillion Euro soll der Beitrag der Stadt ansteigen.
Mit der Gartenschau 2015 rückt auch der Mühlacker Bahnhof in den Fokus. Beim geplanten Umbau geht es nicht um eine Verschönerung der Gebäude, sondern um mehr Bequemlichkeit für die Fahrgäste. Dafür werden – voraussichtlich in zwei Schritten vor und nach dem Grünprojekt – an den Bahnsteigen drei Aufzüge eingebaut und die Bahnsteige an das Niveau der modernen Züge angepasst.
Damit steht, wenn am 8. Mai die Vertreter der Bahn zur vorentscheidenden Sitzung im Ratsaal erwartet werden, die Diskussion um das Bahnprojekt und die Beteiligung der Stadt unter neuen Vorzeichen. 250000 Euro mehr oder weniger sind für Mühlacker kein Pappenstiel, auch wenn es als höchst unwahrscheinlich gilt, dass deshalb ein Engagement für einen zeitgemäßen Bahnhof nochmals grundsätzlich infrage gestellt wird. Viel zu energisch hatte die Stadt auf einen raschen Umbau im Sinne der Bahnkunden und der Gartenschaubesucher gedrängt und dafür alle Hebel bis hinein in die Stuttgarter Ministerien in Bewegung gesetzt.
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