Bellmer baut neues Werk in Enzberg

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Niefern/Mühlacker. „Wir platzen aus allen Nähten“, berichtet Martin Kollmar, geschäftsführender Gesellschafter von Bellmer. „Deshalb können wir nicht mehr warten, bis das neue Gewerbegebiet in Niefern an der A8 erschlossen wird – zumal es nach wie vor fraglich ist, ob es überhaupt kommt.“ Deshalb habe sich die Geschäftsleitung entschlossen, in ein neues Werk 3 auf dem Viktoria-Gelände zu investieren. Das Grundstück hat Bellmer schon von der Stadt gekauft, im vierten Quartal soll der Bauantrag für den dreiteiligen Hallenkomplex eingereicht werden. Die Grundfläche der neuen Produktion soll 70 mal 65 Meter betragen. „Wenn alles nach Plan läuft, fangen wir Anfang 2012 an zu bauen“, sagt Kollmar, der mit einer Bauzeit von acht Monaten rechnet.

Das Bellmer-Areal an der Nieferner Hauptstraße: Ursprünglich wollte das Unternehmen in ein neues Gewerbegebiet an der A8 umsiedeln. Weil es hier allerdings Verzögerungen gibt, hat sich die Geschäftsleitung jetzt entschlossen, ein neues Werk auf dem Gelände des alten Viktoria-Sportplatzes in Enzberg zu errichten.

Das Bellmer-Areal an der Nieferner Hauptstraße: Ursprünglich wollte das Unternehmen in ein neues Gewerbegebiet an der A8 umsiedeln. Weil es hier allerdings Verzögerungen gibt, hat sich die Geschäftsleitung jetzt entschlossen, ein neues Werk auf dem Gelände des alten Viktoria-Sportplatzes in Enzberg zu errichten.

In dem neuen Werk 3 soll nicht nur die Dreherei Platz finden, sondern auch die Montage von großen Papiermaschinen. Etwa 20 bis 30 Mitarbeiter sollen künftig in Enzberg statt in Niefern beschäftigt werden. „Wir verlagern die Arbeitsplätze nur“, sagt Kollmar, der aber natürlich hofft, dass das Unternehmen mit derzeit 300 Mitarbeitern in Niefern und weltweit 430 Mitarbeitern weiter auf Wachstumskurs bleibt und neue Arbeitsplätze schaffen kann. „Wir haben auch die letzte Wirtschaftskrise ohne Delle überstanden und konnten sogar zulegen“, berichtet Kollmar. Angst vor einer neuerlichen Abkühlung der Konjunktur hat der Geschäftsführer nicht. „Wir sind gut ausgelastet, und außerdem müssen wir als Unternehmen auch langfristig denken“, sagt Kollmar im Hinblick auf die große Investition in Enzberg. Den neuen Standort schätze er vor allem wegen der Nähe zu den anderen beiden Werken in Niefern, die auf jeden Fall erhalten bleiben. „Wir behalten unter anderem die Schweißerei, Fräserei und Engineering in dem Werk an der Nieferner Hauptstraße“, kündigt Kollmar an.

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