Beistand in schweren Stunden
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Notfallnachsorgedienst des DRK ist nicht nur nach tödlichen Unfällen im Einsatz – Neue Mitstreiter im Raum Mühlacker gesucht
Wenn das Haus brennt und die Flammen wertvolle Erinnerungen für immer zerstören, wenn ein tragischer Unfall ein Opfer fordert, ein geliebter Mensch plötzlich stirbt oder Rettungskräfte einen schlimmen Einsatz nur schwer verarbeiten können: Beispiele, bei denen der Notfallnachsorgedienst (NND) des Deutschen Roten Kreuzes in Aktion tritt.
Nachgestellt: Christa Pöhm (re.) und Andrea Vollmar betreuen einen Trauernden. Foto: privat
Pforzheim/Enzkreis (pm). Allein in der ersten Jahreshälfte hatte das Kriseninterventionsteam des DRK-Kreisverbands rund 50 Einsätze. Am Donnerstag erst waren die Helfer beim tödlichen Verkehrsunfall in Wurmberg im Einsatz, Anfang des Monats beim Motorradunfall in Bilfingen, den ein 19-Jähriger nicht überlebte, und im Juni, als ein Zehnjähriger in Königsbach nach einem Sturz vom Traktor starb, waren die Mitarbeiter ebenfalls vor Ort. „Jedes Jahr werden wir an die 100-mal angefordert“, berichtet Gudrun Augenstein, die die Gruppe zusammen mit Andrea Vollmar und Christa Pöhm leitet. „Der NND arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und ist sehr wertvoll für uns und die Bevölkerung“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein.
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