Beim Abbau der Schuldenlast drängt die Zeit
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Zu „Bund macht zwei Milliarden mehr Schulden als geplant“ vom 30. Dezember:
In einer Zeit der Hochkonjunktur soll die Netto-Kreditaufnahme des Bundes im Jahr 2014 acht Milliarden Euro betragen. Dies trotz der zu erwartenden Haushaltszuwächse. Mit zwei Milliarden Euro dieser Summe sollen die Wahlversprechen aus der vergangenen Bundestagswahl finanziert werden. Dass es bei dieser Schuldenhöhe bleibt, ist jedoch ungewiss, denn es besteht immer noch der Vorbehalt, dass aufgrund von ungünstigen Konjunktureinflüssen die zusätzliche Schuldenaufnahme höher sein kann. Somit besteht so gut wie kein Spielraum für etwaige Imponderabilien, die sich im Laufe des neuen Jahres ergeben können. Wie beispielsweise im vergangenen Jahr die Beihilfe zur Deckung der Kosten für die im Frühsommer entstandenen Flutschäden. Hier wurde zwar geholfen, jedoch nicht aus dem Etat des Bundeshaushalts, sondern aus einem extra angelegten Konto, das mit Krediten aufgefüllt wurde.
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