„Bei Super Plus steht bald eine Zwei“

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Enzkreis. Seit Tagen sorgen zuweilen rekordverdächtig hohe Spritpreise für Verdruss unter Autofahrern. Viele von ihnen versuchen zu sparen, während manche Tankstellenkunden die zusätzliche Belastung ihres Geldbeutels fast fatalistisch hinzunehmen scheinen – weil ihnen gar nichts anderes übrigbleibt.

Kostspielige Notwendigkeit: der Autotank muss mit Nachschub versorgt werden.

Kostspielige Notwendigkeit: der Autotank muss mit Nachschub versorgt werden.

Bei der Aral-Tankstelle an der Stuttgarter Straße in Mühlacker mussten die Kunden gestern gegen Mittag 1,739 Euro für einen Liter Super Plus, 1,699 für Super und 1,499 für Diesel hinblättern. Und das war ja schon fast ein Schnäppchen gegenüber den 1,809 Euro für Super und 1,579 Euro für Diesel, die sie kürzlich zu berappen hatten. „Die Leute waren schon sauer“, berichtet der hinter der Kasse stehende Yavuz Orak. Eine Folge der hohen Preise sei gewesen, dass merklich weniger getankt worden sei. An manchen Tagen ändere sich der Preis mehrmals, weiß der Beschäftigte, der die Schuld an dem Preis-wechsel-dich-Spiel von sich weist: Die Anstiege gingen nicht von den Pächtern aus, sondern von den Mineralölkonzernen.

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