Bei Karina Mantai fließen die Tränen
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Illingerin scheidet bei U20-Weltcup in Laupheim früh aus – Rückschlag auf dem Weg zu EM und WM
Laupheim/Illingen. Das Rennen um die Startplätze bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften der Junioren (U20) im kommenden Frühjahr hat begonnen, jedoch mit einer Enttäuschung für Karina Mantai. Die 19-jährige Degenfechterin aus Illingen scheiterte beim Weltcup-Turnier in Laupheim bereits im 128er-K.o.. In Tränen aufgelöst kauerte Karina Mantai noch lange an der Wand hinter jener Bahn, auf der sie gerade ausgeschieden war. Neben ihr saß ihr Freund Hubert, konnte sie jedoch kaum trösten. Später versuchte auch Bundestrainer Mariusz Strzalka, seinen Schützling in einem langen Gespräch wieder aufzurichten.
Karina Mantai (re.) muss sich Pauline Loh mit 12:15 geschlagen geben. Foto: Eigner
Es war ein Tag, der von Beginn an nicht nach Wunsch gelaufen war. Gleich die ersten beiden Gefechte der Gruppenphase verlor Karina Mantai (FC Tauberbischofsheim) am frühen Morgen mit 1:5 Treffern gegen die Schweizerin Demetra Solari und mit 3:5 gegen die Ukrainerin Anastasiia Zelentsova – und die schwereren Vorrundengegnerinnen standen eigentlich noch bevor. Während der Gefechte hatte sich Mantai immer wieder an das im Frühsommer operierte Handgelenk gegriffen, doch sie beruhigte: „Es tut zwar manchmal noch weh, aber es ist viel besser als vor der OP.“
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