Begleitheft zur Ausstellung
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Reformatoren im Bildnis
Bretten (pm). Die Reformation veränderte die Welt. Bildnisse der Reformatoren waren dabei ein zentrales Kommunikationsmittel. Sie vermittelten die neuen Glaubensinhalte und bezeugten die Glaubwürdigkeit derer, die sie verkündeten. Die Botschaften, die sich in den Bildnissen mitteilen, prägen bis heute unseren Blick auf die Reformation und ihre Träger. Die Reformation bekam ein Gesicht. Die Sprache der Bilder ist dem heutigen Betrachter jedoch fremd. Eine Ausstellung im Melanchthonhaus hat den Fokus auf die Entschlüsselung der Botschaft gerichtet.
Jetzt ist ein Begleitheft zu „Reformatoren im Bildnis – Verschlüsselte Botschaften“ erschienen. Die Bilder beginnen durch die Erläuterungen zu sprechen und teilen ihre komplexen, kunstvoll arrangierten Inhalte auch dem heutigen Betrachter mit. Es zeigt sich Überraschendes: In der Überlieferung der Bildnisse über Jahrhunderte hinweg treten Veränderungen zutage. Zu unterschiedlichen Zeiten wurden jeweils wechselnde Inhalte im Bild kommuniziert. Dem wird intensiv nachgegangen. Dabei wird der deutschsprachige Raum in den Blick genommen: Die Wittenberger Reformatoren um Luther, Melanchthon, Bugenhagen und Jonas bis hin zu den Schweizern Zwingli und Calvin. Auch die Konterfeis der süddeutschen Reformer Brenz und Bucer werden vorgestellt. Ausgangspunkt des Begleithefts ist der Bestand von druckgrafischen Blättern mit Reformatorenporträts aus der Sammlung des Melanchthonhauses. Sie geben einen Überblick über die Darstellungsformen vom 16. bis 19. Jahrhundert.
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