Baustart im Spätjahr: Neue DRK-Wache in Pforzheim
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Pforzheim (pm). Bei der Präsidiumssitzung des DRK-Kreisverbandes am vergangenen Mittwoch informierte Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein die Mitglieder des Präsidiums, dass die Bauanträge für den Neubau der neuen DRK-Rettungswache in Pforzheim an die Stadt geschickt wurden. Der erste Spatenstich, auf dem Grundstück an der Kieselbronner Straße im Norden der Stadt, soll im Spätjahr erfolgen. Die Kosten sollen sich auf 1,7 Millionen Euro belaufen. Beim Regierungspräsidium ist ein Zuschuss von 40 bis 50 Prozent beantragt. Grund für das Bauvorhaben ist vor allem die räumliche Enge und die Verkehrslage an der Kronprinzenstraße.
DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein (re.) und Architekt Jochen Abraham mit einem Modell des Neubaus auf dem Grundstück an der Kieselbronner Straße.
Große Unklarheit gibt es landesweit bei den Rettungsdiensten im Hinblick auf die neue Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit 1. Januar gilt bundesweit das Notfallsanitätergesetz, wonach die bisherigen Rettungsassistenten mehr medizinische Kompetenzen für ihre Einsätze erhalten sollen. Um dem Fachkräftemangel vorzubeugen, hat sich der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. in seiner Sitzung entschlossen, in diesem Jahr trotz unklarer Finanzierungslage einen Notfallsanitäter-Auszubildenden einzustellen. „Ansonsten müssen wir in zwei, drei Jahren einen Personalnotstand befürchten“, sagte Präsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer.
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