Bauplätze: Stadt sieht Handlungsbedarf
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Knittlingen (cb). Wo und wie kann Knittlingen weiter wachsen? Mit dieser Frage hat sich, wie berichtet, unlängst der Planungsausschuss des Regionalverbands beschäftigt. Die Stadt dürfe, hieß es im April, mit Zugeständnissen dahingehend rechnen, zur Schaffung von Wohnbauflächen in regionale Grünzüge vordringen zu dürfen. Nun folgt ein nächster Schritt: In dieser Woche beschäftigt sich der Knittlinger Gemeinderat mit der erforderlichen Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans. Am Handlungsbedarf bestehe kein Zweifel: Im laufenden Jahr seien die letzten verfügbaren Wohnbauplätze verkauft worden, heißt es in der Sitzungsvorlage. Um für künftige Anfragen gerüstet zu sein, müsse der Flächennutzungsplan angepasst werden. In Vorgesprächen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Regionalverband Nordschwarzwald seien der Stadt Knittlingen Wohnbauflächen in einer Größenordnung von circa zehn Hektar zugebilligt worden, heißt es aus dem städtischen Bauamt. Die vorgesehene Wohnbauentwicklung solle in der Kernstadt verwirklicht werden – und zwar in den Bereichen „Am Schafgarten“ und „Am Kalkofen“ am östlichen Stadtrand. Als Ausgleich für den teilweisen Eingriff in einen regionalen Grünzug müssten Ausgleichsflächen ausgewiesen werden.
Um Grundstücksspekulationen zu vermeiden, empfiehlt die Verwaltung, ein besonderes Vorkaufsrecht zugunsten der Stadt Knittlingen festzulegen.
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