Baumgartl wirbt für Mut zur Therapie
VfB
Psychische Probleme und Sport passen für viele nicht zusammen. Aber auch Profi-Athleten leiden mental. Obwohl viel darüber gesprochen wird, ist es oft noch ein Tabu, beklagt Fußball-Profi Baumgartl.
Berlin - Obwohl das Thema psychischer Krankheiten im Profisport immer mehr in den Fokus rückt, sieht Timo Baumgartl (früher VfB Stuttgart) im Fußball eine Kultur des Verschweigens und Verdrängens. „Es gibt viel stilles Leid in deutschen Fußballkabinen“, sagte der 27 Jahre alte Innenverteidiger, der den Bundesligisten 1. FC Union Berlin nach der Saison verlassen wird, im Interview dem „Stern“ (Mittwoch). „Profifußballer sind am Ende Ich-AGs, selbst in einer funktionierenden Mannschaft. Deine Probleme interessieren die meisten Teamkollegen nur, solange sie selbst gut spielen. Läuft es bei ihnen schlechter, haben sie oft keinen Kopf mehr für deine Sorgen.“
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