Baukonjunktur treibt Preise hoch

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Sporthalle in Ötisheim wird teurer – Architekten rechnen mit 6,5 statt sechs Millionen Euro

Ötisheim (fg). Der Neubau der Ötisheimer Sporthalle wird teurer als geplant. Ursprünglich war von sechs Millionen Euro die Rede, jetzt rechnen die Planer mit 6,4 bis 6,5 Millionen Euro – was in erster Linie den Preissteigerungen angesichts der brummenden Baukonjunktur geschuldet sei. Bereits bei den Erdarbeiten lag das günstigste Angebot 17 Prozent über der ursprünglichen Kostenberechnung vom Juni 2016. Bei den Arbeiten für die Lüftungsanlage und die Elektroinstallation hat der Gemeinderat im Oktober 2017 die Ausschreibung sogar aufgehoben. Und tatsächlich konnten mit dem modifizierten Leistungsverzeichnis 170000 Euro eingespart werden. Am Dienstag hat der Gemeinderat die Elektroarbeiten an die Mühlacker Firma Ritter für brutto 430000 Euro vergeben, und für die gute Luft in der Halle ist die Firma ProLuft aus Sersheim verantwortlich. Sie bekommt brutto 335000 Euro für die Lüftungsanlage. Trotz des abgespeckten Leistungsverzeichnisses liegen die Angebote immer noch deutlich über der Kostenschätzung. Bei den Elektroarbeiten sind es acht Prozent, bei der Lüftung 19 Prozent, was einigen Gemeinderäten sauer aufstößt. Die Architekten allerdings verweisen darauf, dass der Baupreisindex zuletzt deutlich geklettert sei, und machen darauf aufmerksam, dass der Großteil der Arbeiten inzwischen vergeben ist. Mit weiteren Kostenexplosionen, die die Halle deutlich teurer als 6,5 Millionen Euro machen, sei nicht zu rechnen.

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