Bauernchef rügt „grüne Scharfmacher“
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Zu viele Auflagen? Minister Alexander Bonde wehrt sich beim Kreisbauerntag in Enzberg gegen Kritik an der Agrarpolitik des Landes
Wie gut oder wie schlecht sind die Aussichten für die bäuerliche Landwirtschaft? Mit dieser Frage hat sich – nicht zum ersten Mal – der Kreisbauerntag in Enzberg beschäftigt. Landesminister Alexander Bonde (Grüne) verteidigte die grün-rote Agrarpolitik gegen die Kritik der Bauern und der Opposition.
Begrüßung: Oberbürgermeister Frank Schneider geht vor rund 300 Gästen in der Enzberger Festhalle auch auf die Überlegungen für ein neues Gewerbegebiet Lug-Fuchsensteige ein.
Mühlacker-Enzberg. Die Familienbetriebe in der Region ächzen nicht nur unter dem wachsenden Preisdruck auf einem globalisierten Markt, sie stöhnen auch zunehmend unter der Last der Bürokratie, die nicht nur in Brüssel, sondern auch in Stuttgart verbrochen wird. So jedenfalls sieht es Ulrich Hauser, der Vorsitzende des Bauernverbandes Enzkreis, der in seinem Lagebericht die Agrarpolitik von der europäischen bis hinab auf die Landesebene kräftig ins Visier nahm. „Wenn Ihnen die bäuerlichen Familienbetriebe etwas wert sind“, forderte Hauser explizit an die Adresse des Hauptredners und grünen Ministers Alexander Bonde, „erwarten wir von Ihnen, dass Sie die grünen Scharfmacher in Ihrer Partei etwas zurückpfeifen und mit dazu beitragen, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren.“
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