Bauernchef kritisiert Agrarpolitik

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Gipfeltreffen zwischen Landwirten und Politikern aller Couleur in Diefenbach

Sternenfels-Diefenbach. Lob für das Landwirtschaftsamt des Enzkreises, Kritik an der Agrarpolitik der grün-roten Landesregierung: Bei einem Rundgang durch die teils umgebauten Ställe von Landwirt Christoph Gutjahr in Diefenbach warnte der Bauernverband die lokalen Abgeordneten aus Bundes- und Landtag vor den Folgen falscher Förderschwerpunkte.

Abgeordnete aus Bundes- und Landtag informieren sich in Diefenbach über die Sorgen und Nöte von Landwirten. Foto: Hansen

Abgeordnete aus Bundes- und Landtag informieren sich in Diefenbach über die Sorgen und Nöte von Landwirten. Foto: Hansen

Wenn er in die Zukunft blickt, wird es Ulrich Hauser, Vorsitzender des Bauernverbands Enzkreis, ein wenig mulmig. „Nur die Zahl der Betriebe, die größer als 80 Hektar sind, nimmt zu“, berichtet er, dass die Tendenz zu immer größeren Betrieben ginge. Die geforderten Verschärfungen im Baurecht und beim Umweltschutz könnten ein auskömmliches Wirtschaften gerade für kleinere bäuerliche Familien unmöglich machen. „In einer attraktiven Wirtschaftsregion wie Baden-Württemberg wird es zunehmend unattraktiv, die Hofnachfolge anzutreten“, klagt Hauser. Auch die gewünschte Reduzierung des Fleischverbrauches beim Verbraucher werde auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen, die mit neuen Vorschriften gegängelt werden.

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